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Bevölkerung

Japan wird zu den dichter besiedelten Ländern Asiens gezählt und liegt mit 127 Millionen Einwohnern auf Platz elf der bevölkerungsreichsten Ländern der Erde. Die japanische Bevölkerung konzentriert sich überwiegend auf die vier Hauptinseln und besteht zu 99 % aus Japanern. Zu den Minderheiten gehören Koreaner, Chinesen und Filipinos. Die meisten Einwohner sind Anhänger des Shintoismus und Buddhismus.

Einreise

Für die Einreise nach Japan benötigen deutsche, österreichische und schweizer Staatsangehörige einen für die Dauer ihres Aufenthalts gültigen Reisepass. Es wird Ihnen bei der Einreise am Flughafen eine Aufenthaltserlaubnis („Landing Permission“) als „Temporary Visitor“ für zunächst 90 Tage erteilt. Auch Kinder müssen im Besitz eines eigenen Ausweisdokuments sein.

Essen und Trinken

Die Tatsache, dass Japaner überdurchschnittlich alt werden, wird häufig auf die japanische Küche zurückgeführt. Sie ist leichter als die deutsche und gilt als sehr gesund. Weil der Eigengeschmack der frischen Produkte erhalten bleiben soll, werden Saucen, Öl und Gewürze nur sparsam verwendet. Die japanische Küche prägt ein Dreiklang aus Zutaten, Geschirr und Dekoration. Anstatt einen großen Teller zu servieren, richtet man in Japan eine Zusammenstellung einzelner Gerichte in vielen verschiedenen Schüsselchen und Tellerchen an. Das richtige Anrichten ist das A und O.

Etikette in Japan

Japans Etikette besteht aus zahllosen Regeln für richtiges Benehmen. Wir haben die wichtigsten für Sie zusammengestellt: es ist üblich, Blickkontakt zu meiden. Bei der Begrüßung zählt die Verbeugung; der Handschlag ist im Allgemeinen nicht angebracht. In Japan ist es nicht üblich, Trinkgeld zu geben. Man sollte es niemandem aufdrängen. Dies führt zu Verärgerung und wird zuweilen sogar als Beleidigung empfunden. In Restaurants und Privathäusern zieht man die Schuhe aus und stellt diese so hin, dass man sie beim Verlassen des Hauses bequem wieder anziehen kann. Für den Gang zur Toilette und zu den Gärten stehen meist extra Schuhe oder Pantoffeln bereit. Man sitzt häufig auf dem Boden. Dabei ist es unhöflich, anderen beim Sitzen die Fußsohlen zu zeigen. Man schlägt nicht die Beine übereinander.

Gesundheit

Japans medizinische Versorgung ist so gut wie in Europa. Ein umfassender, weltweit gültiger Reiseversicherungsschutz inkl. Reiserückholversicherung wird jedoch trotzdem empfohlen. Bei direkter Einreise aus Deutschland bestehen keine Impfvorschriften. Empfohlen wird, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Institutes zu überprüfen und zu vervollständigen.

Klima und Reisezeit

Japans etwa 3.800 km lange Inselkette erstreckt sich über verschiedene Klimazonen. Während Hokkaido mit schneereichen Wintern und eher kühlen Sommern subarktisch geprägt ist, herrscht auf der südlichen Insel Okinawa subtropisches Klima. Gemäßigte Temperaturen finden sich auf Honshu, Shikoku und Kyushu mit deutlich ausgeprägten Jahreszeiten: Der Frühling beginnt Ende März, Anfang April mit der berühmten Kirschblüte. Daran schließt sich im Juni die etwa vierwöchige Regenzeit an, in der es sehr heiß und schwül wird. Bis Mitte September dauert der japanische Hochsommer mit hohen Temperaturen an; der September ist auch die Zeit in Japan, in der die meisten Taifune auftreten. Der November ist eine besonders beliebte Reisezeit mit prachtvoller Laubfärbung, vielen trockenen, warmen Tagen und oftmals guter Fernsicht auf den schon schneebedeckten Fuji. Der japanische Winter ist bei mittleren Temperaturen von 6°C von Kanto bis nach Kyushu in der Regel trocken und sonnig; im Norden Honshus und auf Hokkaido wird es jedoch deutlich kälter, es fallen mehrere Meter Schnee.

Ortszeit

Die Differenz zur mitteleuropäischen Zeit (MEZ) beträgt im Winter +8 Std. und im Sommer +7 Std.

Sprache

Die Landessprache ist Japanisch und wird von nahezu der gesamten Bevölkerung und den meisten Minderheiten gesprochen. In der Schule wird als Fremdsprache am häufigsten Englisch gelehrt. Die zweithäufigste Fremdsprache ist Chinesisch, Deutsch liegt auf dem dritten Platz. Die japanische Sprache verwendet neben den chinesischen Schriftzeichen (Kanji) zwei eigene Silbenschriftsysteme (Hiragana und Katakana), die von chinesischen Schriftzeichen abgeleitet sind. Straßen, Bahnhöfe und Ähnliches sind meist in Kanji und in lateinischer Umschrift (Romaji) beschildert.

Währung und Zahlungsmittel

Offizielle Währung ist der Japanische Jen (JPY). 1 EUR = 125 JPY, 1 CHF = 115 JPY (Stand Juli 2017). Der Umtausch von USD, EUR oder Reiseschecks in den Banken ist langwierig und oft umständlich und auch nicht alle Hotels verfügen über einen Geldwechselservice. Wir empfehlen zur Begleichung der Nebenkosten deshalb die Mitnahme von ausreichend Bargeld und den Tausch am Flughafen. Hier befinden sich Bankschalter und Wechselstuben, an denen sich die ersten Yen eintauschen lassen. Ein Vergleich lohnt sich. Die Wechselstuben bieten oft einen günstigeren Wechselkurs an als Banken. Kreditkarten sind, außer in kleinen Restaurants und Geschäften, im ganzen Land ein gängiges Zahlungsmittel. Das Abheben von Bargeld ist zur Zeit, außer bei Postämtern, nur bedingt möglich.

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