Reisebericht: Expeditionskreuzfahrt Antarktis

15.05.2019 - Mit großer Vorfreude und Spannung stieg unser Kollege Matthias Buch vor Kurzem ins Flugzeug mit Ziel Antarktis - Aber dazu auch mit einigen Fragen: 'Habe ich genug warme Sachen dabei?' 'Wie schlimm wird die Drake Passage wirklich?' 'Wie mache ich die besten Fotos?' Lesen Sie hier seinen ausführlichen Reisebericht.

Expeditionskreuzfahrt Antarktis & Südpolarkreis

TAG 1
Ankunft in Ushuaia, Hotel Arakur (2 Übernachtungen)

Endlich heißt es: Angekommen am Ende der Welt - wobei es in zwei Tagen ja sogar noch weiter geht. Wären nicht die schneebedeckten Berge im Hintergrund, man wähnte sich fast in Hamburg: 8 Grad und Regen. Ich habe Glück und mein Koffer ist einer der ersten. Ich gehe raus und nehme mir ein Taxi (500 Peso, ca. 12 Euro). Das Hotel Arakur liegt etwa sieben Kilometer außerhalb von Ushuaia auf einem Berg. Man hat eine tolle Aussicht auf die Stadt und den Hafen. Der Check-in ist einfach, die Dame spricht gutes Englisch und die Koffer werden auf das Zimmer gebracht. Außerdem bekomme ich noch ein paar Infos zur Kreuzfahrt. Ich packe noch schnell ein paar Sachen für den Ausflug in den Feuerland Nationalpark und freue mich dann aufs Bett.

TAG 2
Erkundungen vor Ort - Feuerland Nationalpark

Ich werde bereits um 7.30 Uhr zu der Gruppentour abgeholt. Nachdem noch andere Gäste abgeholt wurden, erreichen wir den Bahnhof vom Tren del fin del Mundo gegen 9 Uhr. Hier gibt es weitere Wartezeit. Wer will nimmt den Zug in den Nationalpark. Ich entscheide mich, mit dem Bus weiter zu fahren. Eine Privattour wäre sicherlich etwas angenehmer, da man sich eine Menge Wartezeit spart. Der Guide gibt die Informationen abwechselnd auf Spanisch und auf Englisch. Man sieht die wichtigsten Punkte im Park. Wir sehen anstatt des Zuges das Postamt am Ende der Welt.

Wieder mit den Zugfahrern zusammen geht es dann zum Roca See, zum Besuchszentrum und zur Lapataia Bucht. Jeweils wird nur kurz ausgestiegen und nicht wirklich viel gelaufen. Wer aktiv im Park unterwegs sein möchte, der sollte eine Tagestour mit Wanderung oder Kajakfahren buchen. Unsere Tour endet in der Stadtmitte. Das Arakur Hotel bietet einen stündlichen Shuttle an. Ich nutze den Nachmittag, um mir Ushuaia anzusehen. Nachdem der Vormittag sehr verregnet war, wird der Nachmittag sehr sonnig. Der starke Wind bleibt allerdings. Und lässt nichts Gutes für die Drake Passage hoffen.

Ushuaia Hafen Antarktis

TAG 3
Ab auf’s Schiff…

Der nächste Vormittag steht zur freien Verfügung. Um 10 Uhr ist Check-out. Da es weiterhin sehr windig ist, bleiben wir im Hotel. Um 15 Uhr werden wir abgeholt und zum Hafen gebracht. Wir können sofort in die Kabine und überprüfen, ob auch das Gepäck da ist. Danach gibt es eine ausführliche Sicherheitseinweisung und den Empfangs-Cocktail mit dem Kapitän, der auch gleich in das erste Abendessen übergeht. Die Stimmung ist gut und man kann die freudige Erwartung spüren. Die Nacht fängt ruhig an, aber gegen 1 Uhr fahren wir in den offenen Südatlantik. Es wird spürbar unruhiger, aber wir haben Glück, die berühmt-berüchtigte Drake-Passage zeigt sich ziemlich ruhig.

Expeditionskreuzfahrt Antarktis

TAG 4
Überquerung des 60. Breitengrades

Es gibt verschiedene Vorträge von den Wissenschaftlern an Bord. Interessant ist vor allem das Citizen Science Programm. Hier kann man aktiv helfen, Daten zu sammeln, die dann von Wissenschaftlern aus der ganzen Welt ausgewertet werden. Da es ziemlich teuer und aufwendig für die einzelnen Wissenschaftler ist, selbst in die Antarktis zu reisen, stellt dieses Sammeln von Proben eine wertvolle Unterstützung dar. Kontrolliert werden die Wasserqualität, Ort und Verhalten der Tiere, das Wetter und das Eis.

Da die Wetterbedingungen kaum besser sein könnten, nehmen wir direkt Kurs nach Süden, um auch sicher zu gehen, dass wir den Südpolarkreis erreichen. Durch die Wasserproben können wir feststellen, dass wir etwa gegen Mitternacht die antarktische Konvergenzzone überschritten haben. Die kalten Wassermassen schieben sich hier unter die wärmeren Wassermassen im Norden. Und auch den 60. südlichen Breitengrad haben wir passiert; wir sind offiziell in der Antarktis angekommen!

Eisberg Antarktis Expedition

TAG 5
Finnwale gesichtet

Während des ersten Vortrags nach dem Frühstück sehen wir auch schon die ersten Eisberge, die trotz einiger Entfernung ziemlich gewaltig daherkommen. Es ist immer noch recht windstill und das Boot fährt sehr ruhig. Leider gibt deswegen aber kaum Vögel, die das Boot begleiten.

Am Nachmittag gibt es eine sehr ausführliche Einweisung in die Regeln der Antarktis und die Sicherheit auf den Zodiac-Fahrten. Alle Sachen werden gründlich gereinigt, so dass keine fremden Samen eingeschleppt werden. Wer etwas vergessen hat oder seine Ausrüstung aufbessern möchte, kann im Bord-Shop einkaufen. Am Nachmittag sehen wir Finnwale.

TAG 6
Südpolarkreis & Buckelwale

Es ist der dritte Tag an Bord. Als wir am Morgen geweckt werden, sind wir bereits von Eis umgeben. Es ist bedeckt, dennoch ist der Anblick wunderschön. Das Schiff bewegt sich ganz langsam vorwärts und die Eismassen ziehen am Fenster vorbei. Wir sind im Crystal Sound und bereits ganz nah am Südpolarkreis. Es gibt mehr Eis als gehofft, so dass wir anstatt anzulanden mit den Zodiacs fahren. Aber auch das ist spektakulär! Es sind maximal acht Personen in einem Zodiac und man hat eine tolle Sicht auf die schwimmenden Eisberge, auf Vögel und Pelzrobben.

Zodiac EIsberg

Gegen 14 Uhr queren wir den Südpolarkreis. Das wird gebührend mit einer (sehr spaßigen) Zeremonie zu Ehren Kapitän Neptuns gefeiert. Und kurz darauf zeigen sich einige Buckelwale. Das war schon mal ein gelungener erster halber Tag!

Für den Nachmittag müssen wir die Pläne leider wieder ändern. Wir sind schon ziemlich spät in der Saison und das Eis weiter südlich ist bereits recht dick. Die Hebridean Sky hat zwar Eisklasse, ist aber kein Eisbrecher. Wir fahren also wieder Richtung Norden. Es ist Samstagabend und wie jeden Tag gibt es Livemusik und viele nette Menschen in der Bar.

TAG 7
Buckelwale, Pinguine & Antarktis-Station

Am nächsten Vormittag besuchen wir die Yalour Inseln, die in der Penola Straße liegen. In einer ruhigen Bucht haben wir die Möglichkeit, an Land zu gehen. Zunächst fahren wir mit den Zodiacs. Es kommen zwei Buckelwale bis auf etwa 30 Meter an uns heran. Es ist wirklich faszinierend, so nah an den Walen zu sein, die etwa die dreifache Größe des Zodiacs haben. Die Eisberge schimmern in verschiedenen Farben und bieten eine perfekte Kulisse. An Land sehen wir Esels-und Adeliepinguine. Die Adeliepinguine findet man in der Regel nur sehr weit südlich, da sie zum Brüten in den trockeneren Süden gehen. Die Jungen bekommen ein neues Fell und bieten einen witzigen Anblick. Man muss nur vorsichtig sein, da die Pinguine in dieser Zeit nicht ins Wasser können. Die Eselspinguine sind aktiver und auch sehr neugierig. An Land haben Sie keine Jäger zu fürchten und wenn man ruhig wartet kommen sie ganz nah.

Der Ausflug hat durch relativ dichtes Treibeis länger gedauert als geplant. Aber kein Problem, wir essen etwas später zu Mittag.

Antarktis Expedition Landgang

Für die Nachmittagsexkursion fahren wir zur ukrainischen Antarktis-Station Vernadskyi. Dort ist eine Eselspinguin-Kolonie und das Wetter ist spektakulär. Die Station ist dafür bekannt, dass dort das Ozonloch entdeckt wurde. Hier wird immer noch geforscht und man kriegt einen kurzen Einblick in das Leben der Wissenschaftler. Danach geht es zur alten britischen Station Wordie House, die aber seit vielen Jahren verlassen ist und nur noch als Museum dient.

Insgesamt ein spektakulärer Tag!

TAG 8
Orcas in Sicht

In der Nacht fahren wir aus der Penola Straße, um dem sich schließenden Eis aus dem Weg zu gehen. Als wir am Morgen zurückkommen, hat der Wind recht viel Eis in die Straße getrieben. Es gibt einen erneuten Planwechsel, es bleibt spannend. Da wir die Inseln Hovgaard und Petermann nun nicht besichtigen, wird entschieden, heute ganz langsam durch den sehr engen Lemaire Kanal zu fahren. Da auch hier schon viel Eis treibt, könnte es sein, dass wir den Kanal am nächsten Tag schon nicht mehr durchfahren können. Wir schaffen es gegen die widrigen Umstände in einer atemberaubenden und langsamen Fahrt. Kurz danach schließt sich tatsächlich das Eis, was wir vom Deck aus beobachten können. Der Wind wird stärker und die für den Nachmittag geplante Besichtigung vom Kap Renard muss abgesagt werden.

Orcas

Wir fahren durch den Neumayer Kanal und weiter Richtung Paradise Bay. Auf einmal taucht eine Gruppe von Orcas auf und bleibt für eine Dreiviertelstunde in der Nähe des Boots. Das entschädigt allemal für Cape Renard. Als wir in die Paradise Bay einlaufen ist es fast windstill und es gibt kaum Eis. Obwohl es schon spät ist, entscheidet das Expeditionsteam, dass wir noch mal raus gehen. Wir betreten den 6. Kontinent an der argentinischen Antarktis Station Brown! Dort gibt es eine Kolonie von Esels-Pinguinen. Außerdem gehen wir auf einen kleinen Hügel, von wo wir eine tolle Aussicht auf die Bucht haben. Anschließend fahren wir mit dem Zodiac und haben zwei Buckelwale nur etwa 30 Meter entfernt. Wir genießen die Begegnung mit den Walen und schauen uns dann noch den Gletscherabbruch und eine Kolonie von Antarktikscharben an.

TAG 9
Peltier Kanal mit atemberaubendem Panorama

Heute ist bereits der siebte Tag der Expedition und es ist nach wie vor nicht langweilig. Das Wetter ist weiterhin gut und wir können nach dem Frühstück die Insel Torgersen betreten. Hier gibt es einige Pelzrobben. Die Jungen rangeln sich und bieten ein lustiges Schauspiel. Auch Adeliepinguine sind hier zu finden. Noch vor ein paar Jahren waren es Tausende, jetzt sind es nicht mal mehr Hundert. Die Bedingungen haben sich geändert, es ist feuchter geworden und die Adeliepinguine suchen die trockenen Plätze weiter im Süden zum Nisten.

Seerobben Antarktis

Danach fahren wir noch etwas durch die Bucht und finden einen See-Elefanten. Ein noch recht junges Männchen, trotzdem eine massive Erscheinung. Außerdem sehen wir noch das Wrack des argentinischen Schiffs Bahia Paradiso, das hier 1989 auf Grund gelaufen ist und eine Menge Diesel verloren hat.

Am Nachmittag fahren wir mit den Zodiacs durch den Peltier Kanal. Hier gibt es ein atemberaubendes Panorama. An beiden Seiten ragen die Felsen steil nach oben. An den Gletscherabbrüchen kann man in Rot-, Blau- und Grüntönen die Algen sehen, die auf dem Eis wachsen. Außerdem sehen wir Esels-Pinguine und kurz danach sogar ein Pärchen Zügel-Pinguine. Zum Schluss sogar noch zwei Wedell-Roben und noch einen einzelnen Zwergwal.

Abendessen an Deck

Und wenn man denkt, es kann nicht mehr besser werden, setzt die Natur noch einen drauf. Wir essen draußen an Deck begleitet von einem spektakulären Sonnenuntergang.

Sonnenuntergang Antarktis

Als es dunkel ist, sind auch die letzten Wolken verschwunden und geben den Blick frei auf die Milchstraße, unendlich viele Sterne und ein paar Sternschnuppen. Das Wasser ist so ruhig, dass man die Spiegelung der Sterne auf der Oberfläche sehen kann.

TAG 10
Tausende Pinguine in Sicht

Am Morgen fahren wir zurück durch den Neumayer Kanal bis zur Useful Insel. Geplant ist, dass wir dort anlanden. Allerdings sind so viele Pinguine an Land, dass wir nur in den Zodiacs um die Insel fahren können. Es schneit und ist windig, typische antarktische Bedingungen, die uns bisher größtenteils erspart geblieben sind. Hier gibt es überwiegend Esels-Pinguine, aber auch ein paar Zügelpinguine, die sich normalerweise eher weiter nördlich finden lassen. Außerdem sehen wir Wedell-Roben und als wir schon wieder auf dem Schiff sind, kommen noch ein paar Buckelwale recht nah.

Pinguine Antarktis

Am Nachmittag landen wir auf der Insel Cuverville. Hier sehen wir die bisher größte Kolonie Esels-Pinguine; es sind an die Tausend Pinguine hier zusammen. Da wir recht spät in der Brutsaison sind, sind die Pinguine nicht nur entspannt, sondern auch neugierig. Wenn man sich still hinsetzt kommen sie sogar bis auf einen halben Meter heran – eine wirklich tolle Erfahrung. Wir verbringen trotz leichten Schneefalls zwei Stunden an Land und es ist jede Minute wert.

TAG 11
Polar Plunge & Camping

Über Nacht fahren wir weiter Richtung Norden bis in die Charlotte Bucht. Wir haben weiterhin Glück mit dem Wetter. Die Sonne scheint und die angrenzenden Berge spiegeln sich im Wasser. Es gibt schon relativ viel Eis am Ende der Bucht und wir sehen die „Eis-Pfannkuchen“, die sich auf dem Wasser bilden, bevor die Fläche später ganz zufriert. Außerdem sehen wir eine Gruppe von Buntfuß-Sturmschwalben und einen Riesensturmvogel.

Da die Bedingungen gut sind, wird ein „Polar-Plunge“angeboten. Alle, die wollen, können vom Boot aus ins Wasser springen. Für alle Fälle wird man durch eine Leine gesichert. Das Wasser hat eine Temperatur von 0,7 Grad Celsius. Man sollte also zusehen, dass man schnell wieder rauskommt.

Zum Mittag wird auf Deck gegrillt und auch draußen gegessen. In der Sonne ist es angenehm, aber man braucht schon eine Jacke. Das Boot fährt aus der Bucht heraus zum Portal Point. Die Bezeichnung kommt nicht von ungefähr: Von hier aus kann man über den Kontinent bis zum Südpol wandern. Da das Wetter weiterhin gut und es fast komplett windstill ist, können die 30 Leute, die sich für das Camping angemeldet haben, am Nachmittag anfangen die Zelte aufzubauen. Man kann den Boden mit einer Schaufel begradigen und dann das Zelt mit vier Stangen darauf errichten. Alternativ kann man auch nur in einem Biwak ohne Zelt übernachten.

Zelten Antarktis

Alle anderen können einen Hügel neben dem Campingplatz besteigen, der eine grandiose Aussicht auf die Charlotte Bucht und die Gerlach Straße bietet.

TAG 12
Vorzeitige Rückreise wegen Sturmwarnung

Am nächsten Morgen, nachdem die Camper alles wieder eingepackt und aufgeräumt haben, kommen sie zurück an Bord und wir fahren weiter Richtung Norden. Am Morgen bleiben wir an Bord und halten vom Schiff Ausschau nach Seevögeln und Walen.

Kurz nach dem Mittagessen werden wir in der Lounge zusammengerufen. Die Wettervorhersage für die Rückfahrt ist sehr schlecht. Ein Sturm ist im Anmarsch und das heißt, man muss mit bis zu acht Meter hohen Wellen rechnen. Der Kapitän entscheidet, dass wir nicht wie geplant über Nacht bleiben und am Morgen noch auf den Südshetland Inseln anlanden. Direkt nach dem Nachmittagsausflug werden wir den Rückweg antreten. Das würde bedeuten, dass wir noch vor dem Sturm in Ushuaia ankommen und so dem schlimmsten aus dem Weg gehen.

Am Nachmittag haben wir also unseren letzten Ausflug. Wir landen im Mikkelsen Hafen, am Südende von der Trinity Insel. Hier sehen wir beim Ausschiffen, wie ein Seeleopard einen Pinguin erwischt.

Danach laufen wir über die Insel, die voll ist mit Eselspinguinen und Pelzrobben. Außerdem kann man Blauwalknochen sehen und alte Wracks aus Zeiten der Walfänger von vor hundert Jahren.

Tag 13 & 14
Die unruhige Variante der Drake-Passage

Die Rückfahrt wird deutlich unruhiger als die Hinfahrt. Es gelingt dem Kapitän, den Sturm zu umfahren. Aber wir haben zeitweise bis zu acht Meter hohe Wellen und bei den Lesungen und beim Essen sieht man nicht mehr allzu viele Leute.

Es gibt noch weitere Vorträge zur Antarktis, dem Klima und einige Passagiere stellen persönliche Projekte vor.

Tag 15
Beagle-Kanal

Sobald wir Kap Horn erreicht haben, wird die See deutlich ruhiger. Wir fahren durch den Beagle-Kanal und erreichen den Hafen von Ushuaia um 15 Uhr, also einen halben Tag früher als geplant. Aber alle auf dem Schiff sind froh, dass wir dem Sturm erfolgreich aus dem Weg gegangen sind. Es war so schon eine ziemlich raue Überfahrt.

Wir haben den Nachmittag Zeit, um durch Ushuaia zu laufen und haben wieder festen Boden unter den Füßen. Am Abend gibt es ein großes Abschiedsdinner.

TAG 16
Rückreise

Am nächsten Morgen geht es für die meisten zum Flughafen. Ich habe noch etwas mehr Zeit, da mein Flug erst am Abend geht.

Abschließend sind meine Fragen vom Hinflug auch beantwortet. Ich hatte viel zu viel Kleidung dabei. So kalt wird es dann doch nicht. Die Drake hat sich von zwei Seiten gezeigt. Das Erlebnis ist die oft raue Überfahrt aber in jedem Fall wert. Und die Fotos sind spektakulär geworden. Auch Dank der guten Einweisung des Fotografen des Expeditions-Teams.

Antarktis Expedition

FAZIT
Man weiß nie, was man kriegt! Als wir in Ushuaia losgefahren sind, waren wir schon bei Plan B. Es war eine gute Entscheidung des Expeditions-Teams, gleich Richtung Südpolarkreis zu fahren und nicht wie ursprünglich vorgesehen, erst Richtung Antarktischer Halbinsel. An diesem Ort geben Wetter und Eis die Route vor. Als Gast sollte man sich nicht auf den ausgeschriebenen Verlauf konzentrieren, sondern das genießen was man kriegt. Es gibt genug Punkte, die angefahren werden können und das erfahrene Expeditions-Team hat immer eine Alternative parat. Es wird in jedem Fall ein aufregendes Erlebnis werden!

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