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Reiseinfos Südafrika

Chapmans Peak DriveBevölkerung
In Südafrika findet man ein buntes Bevölkerungsgemisch. Die “Rainbow Nation” ist die Heimat von ca. 43 Millionen Menschen: 77% Schwarzafrikaner, 10% Weiße, 9% Farbige und 3% Asiaten. Ein bunter und kontrastreicher Mix einer ersten und dritten Welt - was nirgendwo anders auf der Welt so stark ausgeprägt ist.

Einreise
EU Bürger und Schweizer benötigen kein Visum. Ihr Reisepass muss mindestens sechs Monate (empfehlenswert sind 9 Monate) über die Ausreise hinaus gültig sein für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten und mindestens zwei aufeinanderfolgende freie Seiten für Sichtvermerke enthalten. Falls Sie einen längeren Aufenthalt planen, sollten Sie sich über die Aufenthaltsbestimmungen bei den diplomatischen Vertretungen informieren. Die Bestimmungen können sich jedoch jederzeit ändern. 

Essen und Trinken
Die Küche ist vielseitig und indisch, europäisch und asiatisch geprägt. Das Trinkwasser in den Städten ist einwandfrei und gutes Quellwasser kann in den  Supermärkten überall gekauft werden. Die Weine sind vorzüglich.

Gesundheit
Im ganzen Land herrscht eine sehr gute ärztliche Versorgung. Arztrechnungen müssen sofort beglichen werden, weshalb sich immer eine  Auslandskrankenversicherung empfiehlt. In den Städten gibt es einen Apotheken-Notdienst. Impfungen sind nicht vorgeschrieben. Für die Gebiete Krüger Nationalpark (Mpumalanga), Limpopo Provinz und Nord KwaZulu-Natal wird für die Zeit von Oktober bis April eine Malaria-Prophylaxe empfohlen. Helle Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen schützt vor Mückenstichen.

Kleidung
Während des Sommerhalbjahres (europäischer Winter) sollten Sie leichte Kleidung mitnehmen. Übergangskleidung benötigen Sie in höheren Gebieten sowie im Frühjahr und Herbst. Ein Regenschutz gehört in jedes Gepäck. Während des Winterhalbjahres (europäischer Sommer) ist es vorwiegend sonnig, weshalb Sie leichte Kleidung benötigen. Für einen Aufenthalt auf einer Game Lodge, bei dem man abends im offenen Geländewagen oder am Lagerfeuer sitzt, empfiehlt es sich auch warme Kleidung wie Wollmütze und leichte Wollhandschuhe mitzunehmen. Am Kap sollte man auf jeden Fall auch warme Kleidung dabei haben.  Festes Schuhwerk ist grundsätzlich notwendig.

Klima und Reisezeit 
Südafrika kann ganzjährig besucht werden. Durch die Lage südlich des Äquators sind die Jahreszeiten umgekehrt zu unseren. Eine sehr gute Reisezeit aber ist der Zeitraum zwischen März und Ende November. Eine Ausnahme bildet die Kapregion, denn hier herrscht zwischen Ende Juni und Mitte August die  Hauptniederschlagszeit.

Telefonieren
Mobiltelefone mit deutschen SIM-Cards können in Südafrika benutzt werden (außer in abgelegenen Gebieten). An den Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt können auch südafrikanische Mobiltelefone gemietet werden.

Ortszeit
Im Winter beträgt die Zeitdifferenz plus eine Stunde, zur Sommerzeit gibt es keinen Zeitunterschied. 

Sicherheit
In den Großstädten Südafrikas sollten Sie die gleiche Vorsicht walten lassen, wie in allen Metropolen der Welt. Gepäck sollte niemals unbeaufsichtigt bleiben und Wertsachen niemals sichtbar im Auto liegen gelassen werden. Ihr Tagesziel sollten Sie immer im Hellen erreichen und nach Einbruch der Dunkelheit sollten Sie nicht alleine durch die Strassen bummeln.

Sprache
Die Amtssprachen in Südafrika sind Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Tswana, Nordsotho, Südsotho, Tsonga, Swazi, Ndebele und Venda. Französisch, Italienisch und Deutsch wird von Angestellten vieler größerer Hotels und Geschäfte gesprochen.

Transport und Verkehr
In Südafrika herrscht Linksverkehr und es gibt ein gut ausgebautes Straßennetz, meist Teerstraßen. Für die Anmietung eines Mietwagens oder Campers ist neben dem gültigen nationalen zusätzlich ein internationaler Führerschein erforderlich. Es gibt genügend Tankstellen entlang aller Hauptstraßen und in den Städten.

Unterkünfte
Die Palette der Unterkünfte reicht von einfachen Hotels, Gästehäusern, Landhotels über Bed & Breakfast Häusern und Apartments bis hin zu Luxushotels. In den Wildschutzgebieten gibt es private Lodges in unterschiedlichen Preisklassen. Südafrika verfügt auch über ein sehr gut ausgebautes Campingplatzsystem, mit allem, was ein Camper benötigt. Die Südafrikaner sind eine ausgesprochene “outdoor nation” und stellen sehr hohe Qualifikationsansprüche an die Ausstattung ihrer ca. 700 heimischen “camp sites”. 

Währung und Zahlungsmittel 
Die Landeswährung ist der Südafrikanische Rand (ZAR). 1 Rand = 100 Cents = ca. € 0,10, 1€ = ca. 9,97 Südafrikanischer Rand (Stand Sep 2007); Bargeld: Einfuhr max. Rand 5.000, Ausfuhr max. Rand 500. Die Einfuhr von Devisen ist unbeschränkt. Landesweit findet man Bankautomaten, an denen mit EC-Karte Geld abgehoben werden kann. Gängige Kreditkarten und Reiseschecks werden akzeptiert. An Tankstellen ist nur in bar zu zahlen. Auch Bargeld (Euro oder US-Dollar) kann überall gewechselt werden. Euroschecks werden in Südafrika nicht akzeptiert.

 


Wichtige Hinweise   

Preisänderungen während der Laufzeit, die durch staatliche Hoheitsakte (z. B. durch Steuern, Visa- und Nationalpark-Gebühren, Flugtarife usw.) durch die im Katalog dargestellten Veranstalter verursacht werden oder auf Grund starker Wechselkursschwankungen bleiben vorbehalten.

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