Dieses wunderbare Land lässt sich das ganze Jahr bereisen. Eine ausgezeichnete Hotellerie mit weltweit gekürten Unterkünften sorgt für angenehmen Komfort für jeden Geldbeutel. Spannende Tierbeobachtungen in freier Wildbahn ermöglichen die zahlreichen Nationalparks und privaten Wildreservate. Die Straßen sind gut, die Menschen hilfsbereit, gast- und kinderfreundlich. Die vielfältigen und beeindruckenden Landschaften bieten sich als Ziel für Selbstfahrer und Wohnmobil-Freunde an, mit der ganzen Familie oder guten Freunden. Hugenotten, Winzer und viele andere haben es geschafft, südafrikanische Weine zu Weltruhm zu bringen. Saftige Steaks, schmackhaftes Obst bester Qualität und reichlich Meeresfrüchte sorgen für ein Fest der Sinne und des Gaumens.
Südafrika ist ein aufregendes Reiseland und macht definitiv Lust auf’s Wiederkommen. Es ist so vielseitig, dass ein Besuch dieses Landes nicht ausreicht, um alles zu sehen und zu erleben. Kapstadt, die schönste Stadt der Welt, wie manche meinen, kann hierfür nur als ein Beispiel stehen.
In Südafrika findet man ein buntes Völkergemisch. Die Rainbow Nation ist die Heimat von ca. 49 Millionen Menschen: 77% Schwarzafrikaner, 10% Weiße, 9% Farbige und 3% Asiaten. Ein bunter und kontrastreicher Mix der ersten und dritten Welt - nirgendswo sonst auf der Welt ist dies so stark ausgeprägt.
EU Bürger und Schweizer benötigen kein Visum. Für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten muss Ihr Reisepass mindestens 30 Tage über das Ausreisedatum hinaus gültig sein und zwei freie Seiten für Sichtvermerke enthalten. Falls Sie einen längeren Aufenthalt planen, sollten Sie sich über die Aufenthaltsbestimmungen bei den diplomatischen Vertretungen informieren. Die Bestimmungen können sich jedoch jederzeit ändern.
Die Küche ist äußerst vielseitig und geprägt von europäischen, indischen und asiatischen Einflüssen. Das Trinkwasser in den Städten ist einwandfrei und gutes Quellwasser kann in den Supermärkten überall gekauft werden. Die Weine sind vorzüglich.
Im ganzen Land herrscht eine sehr gute ärztliche Versorgung, Arztrechnungen müssen sofort beglichen werden. Auf eine Auslandskrankenversicherung sollten Sie grundsätzlich nicht verzichten. In den Städten gibt es einen Apotheken-Notdienst. Bei der direkten Einreise aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben, bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet (z.B. Zambia) ist der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung erforderlich. Es empfiehlt sich die Überprüfung der bei uns üblichen Impfungen sowie Hepatitis A. Malaria-Prophylaxe wird ganzjährig empfohlen für Besuche im nördlichen und östlichen Lowveld der Provinzen Limpopo und Mpumalanga inklusive des Krüger Nationalparks und für den Osten KwaZulu Natals. Helle Kleidung mit langen Ärmeln und Beinen schützt vor Mückenstichen. Ein guter Sonnenschutz gehört in jedem Fall ins Reisegepäck.
Wir empfehlen tagsüber ganzjährig leichte Baumwollbekleidung. Für die Morgen- und Abendstunden, in höheren Lagen sowie im Winterhalbjahr benötigen Sie auch wärmere Kleidung wie Jacke und Pullover. Ein Regenschutz gehört in jedes Gepäck. Während des Winterhalbjahres (europäischer Sommer) ist es vorwiegend sonnig, weshalb Sie leichte Kleidung benötigen. Für einen Aufenthalt auf einer Game Lodge, bei dem man abends im offenen Geländewagen oder am Lagerfeuer sitzt, empfiehlt es sich auch warme Kleidung wie Wollmütze und leichte Wollhandschuhe mitzunehmen. Am Kap sollte man auf jeden Fall auch warme Kleidung dabei haben. Festes Schuhwerk ist grundsätzlich notwendig.
Südafrika verfügt allgemein über ein mildes und gemäßigtes Klima und kann daher ganzjährig besucht werden. Durch die Lage südlich des Äquators sind die Jahreszeiten umgekehrt zu unseren. Die beste Reisezeit für Wildtierbeobachtungen im Norden und Osten des Landes ist der südafrikanische Winter von Mai bis September. Besucher der Kapregion finden aufgrund des dort herrschenden mediterranen Klimas eher im südafrikanischen Sommer und Frühherbst von etwa Dezember bis Mai ideale Bedingungen. Zwischen Juni und Mitte August herrscht hier die Hauptniederschlagszeit.
Mobiltelefone mit europäischen SIM-Cards können in Südafrika benutzt werden (außer in abgelegenen Gebieten). An den Flughäfen in Johannesburg und Kapstadt können auch südafrikanische Mobiltelefone gemietet werden oder eine lokale SIM-Karte für Ihr eigenes Gerät erwerben. Das Telefonieren nach Europa von öffentlichen Münzfernsprechern oder vom Hotelzimmer ist dennoch oftmals günstiger.
Im Winter beträgt die Zeitdifferenz plus eine Stunde, zur Sommerzeit gibt es keinen Zeitunterschied.
In den Großstädten Südafrikas sollten Sie die gleiche Vorsicht walten lassen, wie in allen Metropolen der Welt. Gepäck sollte niemals unbeaufsichtigt bleiben und Wertsachen niemals sichtbar im Auto liegen gelassen werden. Ihr Tagesziel sollten Sie möglichst im Hellen erreichen da Sie eventuelle Schlaglöcher nicht sehen und Menschen und Tiere auch in der Dunkelheit auf den unbeleuchteten Straßen unterwegs sind. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Unterkunft immer über die örtlichen Gegebenheiten und ob Sie ggf. abends zu Fuß zum Restaurant gehen können.
Die elf Amtssprachen in Südafrika sind Englisch, Afrikaans, Zulu, Xhosa, Tswana, Nordsotho, Südsotho, Tsonga, Swazi, Ndebele und Venda. Englisch ist jedoch die allgemeine Umgangssprache.
In Südafrika herrscht Linksverkehr und es gibt ein gut ausgebautes Straßennetz, meist Teerstraßen. Für die Anmietung eines Mietwagens oder Campers ist neben dem gültigen nationalen zusätzlich ein internationaler Führerschein erforderlich. Es gibt genügend Tankstellen entlang aller Hauptstraßen und in den Städten.
Die Palette der Unterkünfte reicht von einfachen Hotels, Gästehäusern, Landhotels über Bed & Breakfast Häusern und Apartments bis hin zu Luxushotels. In den Wildschutzgebieten gibt es private Lodges in unterschiedlichen Preisklassen (siehe Seite 7 Unterkünfte). Südafrika verfügt auch über ein sehr gut ausgebautes Campingplatzsystem, mit allem, was ein Camper benötigt. Die Südafrikaner sind eine ausgesprochene Outdoor-Nation und stellen sehr hohe Qualifikationsansprüche an die Ausstattung ihrer ca. 700 heimischen Campsites.
Die Landeswährung ist der Südafrikanische Rand (ZAR). 1 Rand = 100 Cents = ca. € 0,10; € 1 = ca. ZAR 10,12 (Stand: 16.07.12). Einfuhr max. ZAR 5.000, Ausfuhr max. ZAR 500. Die Einfuhr von Devisen ist unbeschränkt. Landesweit findet man Bankautomaten, an denen mit EC-Karte Geld abgehoben werden kann. Gängige Kreditkarten und Reiseschecks werden akzeptiert. An Tankstellen ist nur in bar zu zahlen. Auch Bargeld (Euro oder US-Dollar) kann überall gewechselt werden. Euroschecks werden in Südafrika nicht akzeptiert. Es empfiehlt sich, Geld erst bei Ankunft in Südafrika am Flughafen zu tauschen bzw. am Geldautomaten abzuheben.
Das Stromnetz der meisten Städte hat 220/230 Volt. Dreipolige Adapter für Ihre Stecker sind vor Ort erhältlich oder bei Ihrem Best of Partner.
Bis auf einige ganz kleine Ortschaften, sind alle Städte und Städtchen mit mindestens einem Internet-Café oder Cyber Shop ausgestattet. Der Zugang zum Internet ist schnell, die Kosten für die Benutzung preiswert. Bei vielen Unterkünften ist zumindestens in den öffentlichen Bereich der Zugang zum WLAN Netz möglich.