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Verwendete Abkürzungen Verpflegungsleistungen: F=Frühstück; M=Mittagessen; A=Abendessen; B=Brunch (ausgiebiges Frühstück/Mittagessen); HP=Halbpension (in der Regel Frühstück und Abendessen); VP=Vollpension (Frühstück, Mittag und Abendessen); P=Picknick. Währungen: €=Euro; USD=Amerikanischer Dollar; N$=Namibia Dollar; Z$=Zimbabwe Dollar; P=Botswana Pula; ZAR (Rand)=Südafrikanischer Rand. Sonstige Abkürzungen: Ü=Übernachtung; ÜF= Übernachtung mit Frühstück; NP=Nationalpark; GR =Game Reserve (Wildreservat).
Gesundheitshinweis
Bitte beachten Sie: Sie sollten sich über Infektions- und Impfschutz sowie andere Prophylaxe-Maßnahmen rechtzeitig informieren; ggf. sollte ärztlicher Rat zu Thrombose- und anderen Gesundheitsrisiken eingeholt werden. Auf allg. Informationen, insbesondere bei den Gesundheitsämtern, reisemedizinisch erfahrenen Ärzten, Tropenmedizinern, reisemedizinischen Informationsdiensten oder der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wird ausdrücklich verwiesen.
Reisepass und Visum
Wir informieren Sie über die Vorschriften, die für deutsche, österreichische, schweizer, niederländische und belgische Staatsbürger für die Einreise in die einzelnen Reiseländer gültig sind. Für die Einhaltung dieser Vorschriften sind Sie selbst verantwortlich.
Reise-Versicherungen
Bitte überprüfen Sie die Gültigkeit Ihrer Auslandskranken- und Gepäckversicherung. Wir empfehlen dringend den Abschluss einer Reiserücktrittskosten-, einer Reiseabbruch- und einer Auslandskrankenversicherung, sofern diese Versicherungen nicht im Reisepreis enthalten sind. Die Unterlagen erhalten Sie mit Buchungsbestätigung.
Unterkünfte & Unterkunftskategorien
Zu „Unterkünften“ zählen Hotels, Resorts, Gästehäuser, Gästefarmen, Pensionen, Lodges und Game Lodges sowie Camps. Diese Unterkünfte sind in den Ländern des südlichen und östlichen Afrikas qualitativ sehr unterschiedlich – von einfach und rustikal bis sehr hochwertig oder gar luxuriös. Für die durch staatliche Stellen vorgenommene Graduierung mit „Sternen“ existiert keine gemeinsame Grundlage oder Abstimmung in diesen Ländern. Auf Grundlage der staatlichen Graduierung, aber auch auf den persönlichen Reiseerfahrungen der Sachbearbeiter/-innen der „Best of Africa“-Veranstalter und der Kenntnisse der „Best of Africa“-Partner vor Ort, versuchen wir, Ihnen in diesem Katalog eine strukturelle Qualitätseinteilung länderübergreifend zur Information anzubieten. Wir sind uns dabei der subjektiven Einschätzung durch die beteiligten Mitarbeiter bewusst. Eine einfache Pension mit nur „einem Stern“ kann einen tollen Service, eine luxuriöse Unterkunft mit „fünf Sternen“ dagegen eine völlig unakzeptable Leistung bieten. Ein Wechsel des Küchenchefs oder des Managers mitten in der Saison kann sich positiv oder negativ auswirken. Eine letzte Garantie für die dauerhafte Richtigkeit der Qualitätseinteilung kann deshalb nicht gegeben werden. Die Qualität der Ausstattung, des Services, der Verpflegung und des allgemeinen Ambiente bestimmen den Wert der Unterkünfte. Dabei werden 3 unterschiedliche Symbole in 3 Unterkunftskategorien verwendet. Ein entsprechendes Symbol bedeutet „einfach“, fünf Symbole bedeuten „hochwertig“.
Hotels und Resorts: 1 bis 5 Sterne
Dies sind größere und kleinere Hotelanlagen mit Restaurant und in der Regel mit Schwimmbad. Die Resorts liegen direkt am oder in unmittelbarer Nähe zum Meeresstrand bzw. an einem See.
Lodges und Camps: 1 bis 5 Tatzen
Diese Bewertung erhalten Unterkünfte, die in aller Regel mehr oder weniger intensive Wildbeobachtungsaktivitäten anbieten. Dazu zählen auch Vogelbeobachtung und naturkundliche Unternehmungen (Beispiel: Ausflüge in die Namib-Wüste oder die Makgadikgadi Pans). Soweit die Unterkünfte dieser Kategorie „im Busch“ liegen, ist nur teilweise elektrischer Strom verfügbar. Bei manchen Unterkünften werden bewusst zur Beleuchtung Petroleum-Lampen und Kerzen eingesetzt – der Romantik und des „Out of Africa feelings“ wegen! Wo ein Telefon fehlt, wird der Kontakt zur Außenwelt durch Funk aufrecht erhalten.
Gästehäuser, Pensionen & Gästefarmen: 1 bis 5 Sonnen Diese Art der Unterkunft bietet in der Regel nur eine begrenzte Anzahl von Zimmern, die auf sehr unterschiedliche Art ausgestattet sind. Oft ist kein Restaurant vorhanden und man erhält auch nur teilweise ein Frühstück. Die Leitung dieser Gästehäuser, Pensionen und Gästefarmen geschieht durch die Eigentümer selbst.
Hinweis zu Gästefarmen in Namibia:
Gästefarmen in Namibia haben teilweise noch einen aktiven Farmbetrieb und werden oft von den Eigentümern persönlich geleitet. Der Kontakt zu den Farmersleuten ist oft eng. So werden Mahlzeiten im Esszimmer des Farmhauses gemeinsam mit den Eigentümern eingenommen. Der Aufenthalt mit Familienanschluss bietet eine gute Gelegenheit „Land und Leute“ kennen zu lernen.
Verpflegung bei Rundreisen
Bei Rundfahrten und Camping-Touren wird das Mittagessen meist als Picknick eingenommen.
Wäscheservice
Viele Unterkünfte bieten bei einem mindestens zweitägigen Aufenthalt einen Wäscheservice an. Liegen die Unterkünfte auf dem Lande oder im Busch, dann beinhaltet der Wäscheservice das Waschen und Bügeln der Kleidungsstücke (keine Waschmaschine, keine chemische Reinigung). In vielen kleineren Lodges und Camps in Botswana oder Zambia wird aus Gründen traditioneller Sitten und Gebräuche Unterwäsche vom Wäscheservice ausgeschlossen.
Kleidung auf Safari
Die Kleiderordnung im Busch ist „safari casual“, d.h. während des Tages sind T-Shirt, breitkrempige Hüte, Sonnenbrille und kurze Hosen üblich. Bei Fußsafaris und Pirschfahrten sollte nur Kleidung in neutralen und gedeckten Farben getragen werden (keine leuchtenden Farben oder weiß). Zum Abendessen und am Lagerfeuer empfehlen wir eine legere, lange Hose und ein langärmeliges Hemd (schützt zusätzlich gegen Mückenstiche). Jeans können immer getragen werden, eine Krawatte lassen Sie besser zu Hause. Im Südwinter (Juli/August) kann es von 20 °C tagsüber bis zu 0°C nachts abkühlen. Für Pirschfahrten empfiehlt sich dann morgens und abends eine Wollmütze, dünne Wollhandschuhe sowie ein Anorak und/oder Pullover.
Reisegepäck, Reise-Apotheke
In Ihrem Gepäck sollte, bei allen Reisen, insbesondere auch bei „Safaris“ im südlichen und östlichen Afrika, nicht fehlen: Sonnenhut, starke Sonnenschutzcreme (mindestens Faktor 12 oder höher), Sonnenbrille, Badehose/-anzug, Taschenlampe mit Ersatzbatterie und Ersatzbirne, Fernglas und Taschenmesser (während der internationalen und nationalen Flüge mit Linienmaschinen nicht im Handgepäck transportieren!). Eine kleine Reiseapotheke mit persönlichen Medikamenten, Insektenschutzmittel, Creme gegen Insektenstiche, Mittel gegen Durchfall, Erkältung und Ohrenschmerzen, Schmerztabletten, elastische Binde und Pflaster gehören ebenfalls ins Reisegepäck – bitte fragen Sie Ihren Hausarzt.
Gepäckbeschränkung bei Flugsafaris
Wird während einer Reise mit Kleinflugzeugen geflogen, ist in aller Regel pro Person das Hauptgepäckstück auf 12 kg in weicher Tasche beschränkt. Zuzüglich können noch eine normal große Fototasche und ein kleines Handgepäck mitgenommen werden. Eine Ausnahme bildet Botswana: Sefofane Air, Mack Air und Moremi Air erlauben ab 1. Juni 2006 insgesamt 20 kg Gepäck, Handgepäck, wie z.B. kleine Tasche sowie Fototasche. Koffer mit starrem Rahmen werden in keinem Fall befördert, es sei denn, ein zusätzlicher Flugsitzplatz wird extra bezahlt.
Übliche Fachausdrücke
„Plunge pool“ ist kein Schwimmbad, sondern ein kleines Wasserbecken, in das man sich legen kann, um sich zu erfrischen. „Sala“ ist ein meist mit Stroh gedeckter, kleiner Sitzplatz mit einem Sofa oder einem Liegebett. Eine Sala steht meist an aussichtsreicher Stelle und soll zum Mittagsschläfchen oder zum Ausruhen nach dem Schwimmbadbesuch dienen. „Premium brands“: sind teure ausländische Spirituosen, Liköre, Schnäpse und Champagnersorten, die aus Europa oder Amerika eingeführt werden müssen und die meist nicht im Übernachtungspreis eingeschlossen sind. “Boma” ist ein durch einen Zaun aus Baumstämmen oder Schilfmatten umschlossener Platz im Freien mit einem Lagerfeuer in der Mitte. Dort wird je nach Wetterbedingungen im Kreis um das Feuer das gediegene Abendessen an stilvoll gedeckten Tischen unter dem Sternenhimmel serviert. Manchmal werden diese Mahlzeiten durch musikalische Darbietungen wie Gesang- und Tanzvorführungen untermalt. Fehlen diese, so ist es aber auch etwas ganz Besonderes, einfach den Geräuschen der Wildnis zu lauschen! “Lapa” ist ein meistens strohgedeckter, auf den Seiten offener Aufenthaltsraum mit Blick auf den Busch oder die Savanne, oft mit kleiner Bibliothek, gemütlichen Sesseln und einem Essbereich.
Ein Tag im Busch auf Pirsch
Im südlichen und östlichen Afrika ist in aller Regel die Verpflegung ausgezeichnet, schmackhaft und reichlich. Dies gilt auch für Lodges und Camps im Busch. Bei der ersten Dämmerung wird geweckt, oft mit einem „early tea“. Vor der Abfahrt zur morgendlichen Pirschfahrt mit Sonnenaufgang gibt es Kekse, einen Zwieback mit Kaffee und Tee. Gegen 11.00 Uhr nach Rückkehr steht ein reichhaltiger „Brunch“ (kombiniertes, reichhaltiges Frühstück/Mittagessen) bereit. Danach gibt es manchmal sogar noch ein leichtes, zusätzliches Mittagessen. Nach der Siesta gegen 15.30 Uhr werden Kuchen, Plätzchen, Tee und Kaffee serviert. Gegen 16.00 Uhr wird zur zweiten Pirschfahrt aufgebrochen, die mit einer Nachtpirschfahrt enden kann. Nach der Rückkehr wird ein 3-Gänge-Menü serviert, dem meistens „Drinks“ am Lagerfeuer folgen.
Warum eine private Game Lodge / Camp buchen?
Manche Game Lodges, Lodges und Camps in Ostafrika, Botswana und Zambia oder beim Krüger Nationalpark scheinen „teuer“ zu sein, wenn man die Preise pro Nacht sieht. Warum also sollten Sie diese Unterkünfte buchen, wenn es beispielsweise auch preisgünstigere staatliche Camps wie im Krüger Nationalpark und Etosha Nationalpark gibt? Entscheidend ist, dass Sie von einem Privatunternehmen betreut und umsorgt werden und somit sich auf Qualitätstandards verlassen können. Bei staatlichen Camps sind diese nicht unbedingt gegeben. Die privaten Unterkünfte sind großzügig, sehr gut und oft luxuriös ausgestattet. Die Verpflegung ist ausgezeichnet und der Service in aller Regel exzellent. Bei den Tierbeobachtungsfahrten werden Sie von gut ausgebildeten, fachkundigen „Rangern“ und Spurenlesern (“Tracker”) geführt. Da viele dieser Unterkünfte auf privatem Land oder in Konzessionsgebieten stehen, kann in Absprache mit dem Naturschutz auch im Busch gefahren werden. Buschwanderungen sind möglich. In den Nationalparks dürfen Sie als Selbstfahrer die offiziellen Wege nicht verlassen und sind darauf angewiesen, die Tiere von der „Straße“ aus zu beobachten. In den privaten Lodges und Camps ist in aller Regel ein viel intensiveres Tiererlebnis möglich. Die meisten dieser Lodges und Camps liegen mitten im Wildgebiet und kein Zaun hindert das Wild – „Safari“ findet manchmal mitten im Camp statt. Nicht umsonst werden Sie abends vom Personal zu Ihrem Zelt oder Chalet begleitet. Pirschfahrten im offenen Geländewagen mit leicht erhöhter Position oder in Fahrzeugen mit Ausstelldach ermöglichen ein viel intensiveres Erlebnis als in geschlossenen Fahrzeugen. Sie riechen den Duft des Busches und der Pflanzen und können die Wildtiere manchmal fast anfassen, wenn diese ganz nahe am Wagen vorbei ziehen. Viele Lodges und Camps haben nur Betten für 14 oder höchstens 24 Gäste. Individualität und Aufmerksamkeit sind damit garantiert. Camp- und Lodge-Leitung und die Ranger verstehen sich während Ihres Aufenthaltes als Ihre Gastgeber. Sie verfügen über ein umfangreiches Wissen, was Flora und Fauna anbelangt, was Ihnen bei Unternehmungen zugute kommt. Sie kennen die Tiere, ihre Lagerstätten und deren Verhaltensweisen. Sie werden Ihnen das unvergessliche Erlebnis der afrikanischen Wildnis näher bringen. In der Regel sind Sie auch immer mit „Ihrem Ranger und Tracker“ unterwegs, der bald herausgefunden hat, wo Ihre Interessenschwerpunkte liegen, die bei Führungen dann besonders berücksichtigt werden. Natürlich kann man die Sichtung der “Big Five” (Leopard, Löwe, Elefant, Büffel, Nashorn) in freier Wildnis nicht garantieren - das ist Glückssache. Eine Safari zu Fuß durch den Busch mit einem bewaffneten Ranger ist ein ganz besonderes Erlebnis; man sieht oft interessante Details, die man vom Auto aus schnell übersieht.
Nicht zuletzt wirkt sich der Transport für alle Dinge, die einen Aufenthalt im Busch angenehm gestalten, auf den Preis aus. So muss z.B. im Okavango-Delta (Botswana) alles eingeflogen werden. Das gleiche gilt auch für die Wiederherstellung der Camps und Unterkünfte außerhalb der Saison. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass fast alle Game Lodges, Lodges und Camps, die privat betrieben werden, wegen der Angebote und Leistungen ihren Preis wert sind.
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