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Empfohlen von Afrika-Experten und ein Muss für Tier- und Naturliebhaber
Krüger Nationalpark
Lage: Der Krüger Nationalpark ist einer der größten der Erde. Im Süden vom Crocodile Fluss und im Norden vom Grenzfluss Limpopo begrenzt, erstreckt er sich über eine Länge von 350 km. Der Transfrontier Peace Park, der den Krüger Nationalpark einschließt, reicht im Osten bis Mozambique und im Norden bis Zimbabwe. In den hochwertigen Lodges der privaten Wildreservate im Westen des Krüger Nationalparks erleben Sie ein „Out of Africa feeling“. Neben den Mopane-Wäldern im Norden und einer niedrigen Buschvegetation im Osten, sieht man in den Regionen Pafuri und Limpopo eindrucksvolle Baobabs. Im Süden stehen Bauminseln und lichte Wälder auf weiten Savannenflächen. Neben der artenreichen Vegetation findet man im nördlichen Gebiet archäologische Fundstellen und historische Schauplätze. Tierwelt: Insbesondere der südliche und mittlere Teil des Krüger Nationalparks und die privaten Wildreservate sind „Big Five“-Land: Elefant, Löwe, Büffel, Leopard, Nashorn und auch bedrohte Tierarten wie Wildhund und Gepard sind dort heimisch. Verkehrsmöglichkeiten: Im Gegensatz zu den privaten Reservaten, in denen Sie geführte Pirschfahrten mit erfahrenen Wildhütern unternehmen, dürfen Sie bei Fahrten durch den Krüger Nationalpark die öffentlichen Wege nicht verlassen. Nur an ausgewiesenen Picknick-Stellen und innerhalb der Camps dürfen Sie Ihr Fahrzeug verlassen. Geführte Pirschfahrten im offenen Geländewagen werden frühmorgens, vormittags, zum Sonnenuntergang und ganztags angeboten. Eine Unterbringung in den staatlichen Rastlagern sollte vorreserviert werden. Die Zufahrt zu den Camps ist nur nach Sonnenauf- und vor Sonnenuntergang möglich. Die Geschwindigkeitsbegrenzung im Nationalpark liegt bei 50 km/h auf Asphaltstraßen und bei 40 km/h auf Schotterstraßen.
Okavango Delta
Lage: Vom Norden Angolas fließt der Okavango-Fluss nach Süden in die Sandwüste der Kalahari. Dort bildet der Fluss ein einmaliges Ökosystem: das Binnendelta des Okavango mit Sumpfgebieten, Lagunen, Kanälen, Flussarmen, Savannen und vielen großen und kleinen, teils bewaldeten Inseln. Im berühmten Moremi Wildreservat, das als eines der schönsten in Afrika gilt, liegt der Hauptteil des Deltas. Der Wasserpegel ist in den Monaten Juli und August im Delta besonders hoch. Tierwelt: Im Delta leben Tausende von Wildtieren, fast alle afrikanischen Wildarten; die Vogelwelt ist einmalig. Auf Grund des Wasserreichtums sind immer genügend Weideflächen vorhanden. Verkehrsmöglichkeiten: Da die Regierung Botswanas einen exklusiven Ökotourismus favorisiert, ist das Preisniveau entsprechend hoch. Deshalb bleibt die Region vom Massentourismus verschont. Erreicht wird dieses Paradies mit dem Kleinflugzeug ab Maun oder Kasane. Die Wasserwelt entdecken Sie mit dem Motorboot oder mit dem “Mokoro”, einem Kanu. Eine Fuß-Pirsch und/oder Safaris im offenen Geländewagen runden das Angebot ab. Das Gebiet ist für Selbstfahrer mit sehr guten Off-Road-Erfahrungen und Abenteuergeist bereisbar. Dringend empfohlen wird die Vorausbuchung der Unterkünfte, sofern Sie nicht mit einem Geländewagen mit Dachzelt reisen.
Etosha Nationalpark
Lage: Das Herz des Etosha Nationalparks bildet die vegetationslos scheinende Salzpfanne. Nur in den seltenen niederschlagsreichen Jahren, wie etwa im Frühjahr 2006, füllt sich die Pfanne mit ein wenig Wasser und ist dann eine der wichtigsten Flamingobrutstätten im südlichen Afrika. Die Übersetzung von Etosha lautet: „Der große weiße Platz des trockenen Wassers“. Diese „Salz-Pfanne“ ist umgeben von Gras- und Dornbuschsavannen, Mopane- und Trockenwald. Tierwelt: Die sogenannten “Pads”, Staub- und Schotterstraßen führen zu mehr als 30 natürlichen und künstlichen Wasserstellen. In der Trockenzeit von etwa Ende April bis Dezember sind die Wildtiere auf diese Wasserlöcher angewiesen, wodurch das Beobachten und Fotografieren sehr begünstigt wird. Sie können im Nationalpark über hundert Säugetierarten, darunter Elefant, Löwe, Gepard, Leopard, Spitzmaulnashorn, Streifengnu, Giraffe, Steppenzebra, Springbock und Oryx-Antilope sowie 340 verschiedene Vogelarten mit etwas Glück zu Gesicht bekommen. Einige botanische Besonderheiten wie der Zauberwald (Moringabäume) bei Okaukuejo sind ebenfalls sehenswert. Verkehrsmöglichkeiten: Das Wegenetz im Nationalpark kann mit normalem PKW befahren werden. Das Verlassen der Wege und der Fahrzeuge ist, außer an ausgewiesenen Rastplätzen und in den Rastlagern, nicht gestattet. Der westliche Teil des Parks darf nur in Begleitung registrierter Reiseführer besucht werden. Für die Zeitplanung ist die Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 km/h wichtig. Die Eingangstore, “Lindequist Tor” im Osten (aus Richtung Tsumeb), “Anderson Tor” im Süden (aus Richtung Outjo) und “Andoni Tor” im Nordwesten (aus Richtung Ondangwa) schließen für die Einfahrt in den Nationalpark etwa eine Stunde vor Sonnenuntergang, damit die Reisenden die 3 Rastlager rechtzeitig erreichen können. Neben Tagesbesuchen kann im Nationalpark in den 3 staatlichen Resorts “Okaukuejo”, “Halali” und “Namutoni” übernachtet werden. Wegen der begrenzten Kapazitäten wird eine Vorreservierung dringend empfohlen. Seit 2006 muss bei jeder Buchung sofort eine Anzahlung von 10% ohne Rückerstattung geleistet werden. Außerhalb des Nationalparks stehen zahlreiche private Unterkünfte mit wesentlich höherer Qualität zur Verfügung, in denen Sie sehr gut versorgt und betreut werden.
Masai Mara und Serengeti
Lage: Die Masai Mara ist die nördliche, kenyanische Fortsetzung der offenen Savanne, welche in Tanzania als Serengeti bekannt ist – nur eine „imaginäre“, aber staatliche Grenzlinie trennt beide voneinander. Auf der Hochebene, 1.500 m und höher NN gelegen, kann es nachts und morgens sehr kalt werden. Dafür herrscht tagsüber strahlender Sonnenschein und angenehme Wärme. Tierwelt: Territoriale Arten wie Löwe und Gepard, Giraffen und Topi-Antilopen und etwa 80.000 Gnus leben ständig in der Masai Mara. Bis zu 2 Millionen Gnus, rund 500.000 Zebras und unzählige Gazellen sind jedes Jahr auf „Rundreise“ vom Süden Tanzanias und dem Gebiet beim Ngorongoro-Krater durch die Serengeti nach Norden in die Masai Mara Kenyas. Diese Wanderungen sind notwendig, um frisches Futter zu finden und finden hauptsächlich von Ende August bis Mitte Oktober durch die Masai Mara statt. Auch der Mara Fluss in der Masai Mara, der in der Regenzeit zum reißenden Fluss wird, muss von den Herden überquert werden. Einem Instinkt folgend stürzen sich Gnus und Zebras in den Fluss, um neue Weidegründe zu erreichen. Es ist ein wildes Spektakel und einmaliges Naturerlebnis! Das gesamte Ökosystem hängt von dem Kreislauf der Migration ab. Die Wildtiere verändern die Landschaft, unterdrücken Brände, regen das Wachstum frischer Vegetation an und liefern Mahlzeiten für alle Beutegreifer. Verkehrsmöglichkeiten: Für Selbstfahrer sind Serengeti und Masai Mara nicht geeignet. Die Vorteile einer Teilnahme an einer geführten Safari liegen auf der Hand. Sie werden von geschulten, erfahrenen und landeskundigen Reiseleitern geführt. Sie erhalten viele Hintergrundinformationen zu Flora und Fauna. Sie verlieren keine Zeit mit der Suche nach dem richtigen Weg und erreichen rechtzeitig vor Einbruch der Dunkelheit ihr Tagesziel. Bei einer Fahrzeugpanne ist schnell ein Ersatzfahrzeug zur Stelle. Die eingesetzten Safarifahrzeuge haben in aller Regel ein Hubdach. So haben Sie beste Beobachtungs- und Fotomöglichkeiten.
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